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Der EVE-(Schlaumeier)-Tipp der Woche: Sommerzeit – Buddelzeit

Früher hast Du wahrscheinlich Deine Sommertage chic gestylt in einem Café sitzend verbracht, ein eisgekühltes Getränk neben Dir, Sonnenbrille auf der Nase und hin und wieder das eine Bein über das andere geschlagen.. Und wie ist das heute?

Mit einem kleinen Kind sieht der Sommerspaß nun mal ganz anders aus. Wir wollen zwar immer noch täglich raus und an die frische Luft zu gehen, aber etwas weniger chic, etwas praktischer gekleidet und meistens bepackt wie ein Maulesel. Bist Du am Ort Deines Verlangens angekommen, wirfst Du erstmal erleichtert sämtliche Lasten von Dir und setzt Dich mit Deinem Kind voller Vorfreude in die Buddelkiste.

Hoch lebe die Sandkiste

Über Dich selbst erstaunt entdeckst Du den großen Spaß am Löchergraben, Zuckersand sieben, Kuchen backen, Burgen verzieren und hättest am Liebsten noch etwas Wasser zur Hand, um ein bisschen Matschepampe zu haben. Dir fällt zum Glück ein, dass Du ja die zwei Liter Wasserflasche mit hochwertvollen Mineralien aus Vulkangebirgen im Gepäck hast und verwendest halt dieses (natürlich nur für’s Kind). Du willst es ja sowieso nicht wieder zurückschleppen. Hauptsache, Dein Kind hat auch die gleichen Spielideen, nicht dass ihr Euch da noch in die Haare geratet.

Meins! Deins! Schippen und Spielchen

Bleiben da noch die Buddelsachen. Ein verlässlicher Anstoß zu Ärgerniss: In der Regel haben die meisten Kinder so ziemlich die gleiche Ausrüstung, Schippen, Eimer, Förmchen. Doch wie es der liebe Gott so will, sind die Spielsachen der Anderen am interessantesten und die Kinder sind förmlich verrückt danach. Das mit dem Ausborgen, Wiederzurückbringen, Teilen und  Abwarten ist dann aber auch leichter gesagt als getan und gerät schon mal außer Kontrolle… Da kommt es schon mal vor, dass sämtliche Buddelsachen einfach über den gesamten Spielplatz verteilt sind. Solltest Du nun als eine der letzten Mütter den Spielplatz verlassen, kann es durchaus vorkommen, dass sich dein Buddelzeugbestand deutlich dezimiert hat.

Falls Du also keine Lust hast, jedesmal mit Argusaugen auf die Sachen aufzupassen, hilft ein einfacher, altbewährter Trick: Kennzeichnen! Du kannst sie mit einem dicken Marker beschriften,  Bänder dran befestigen, brandmarken oder sonst irgendetwas. Völlig egal. Geh‘ nicht ganz so verbissen, an die Sache ran, ärgere dich nicht, wenn etwas weg ist, denn heute vergisst Du einen Teil und morgen findest Du schon wieder was neues. Es ist doch praktisch ein immerwährender Buddelsachenkreislauf, ständiges Geben und Nehmen und wenn sie nicht „gestorben“ sind, dann buddeln sie noch heute….

Wie wär’s mal einfach ganz ohne…

Und noch ein Tipp:

Geh‘ doch einfach mal ganz entspannt und völlig ohne schlechtes Gewissen ab und zu ganz ohne Buddelzeug los. Garantiert wirst Du auch dann viel Spaß haben… Es ist immer wieder unglaublich, was Kind da so entdeckt, bastelt und vor allem welche Bekanntschaften man so schließt… viel Spaß wünscht Dir

Deine Sabine

 

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