EVE alleinerziehend war gestern Trauer Rose

Inneren Frieden finden in schwierigen Zeiten

Als EVE „Endlich Voll Entspannt“ zu leben war bislang immer meine Maxime. In den letzten Wochen muss ich gestehen, fiel es mir immer schwerer.

Wir leben momentan in sehr turbulenten Zeiten und die Ereignisse da draußen brechen über einen her, genau wie die mediale Flut an schockierenden Nachrichten. Eine Negativbotschaft jagt die andere.

Und ganz ehrlich: Welche Mutter, die einigermaßen aus Fleisch und Blut gestrickt ist, bleibt da innerlich noch ruhig?

2016 – ein Feuer-Jahr

Das Element Feuer prägt dieses Jahr, das sagt mir im Job als Feng Shui Beraterin zumindest der traditionelle chinesische Kalender. Feuer also. Und noch dazu der Feueraffe. Egal, ob du nun an Horoskope glaubst oder nicht: Einen Feueraffen kann man nur schwer unter Kontrolle bringen.

Wie bleibe ich da also noch entspannt? oder innerlich ruhig?

Das ist wirklich eine Herausforderung. Zumal ich mich ja nicht völlig abkapseln will von der Welt und wissen möchte, was da draußen los ist.

Also wie bleibe ich positiv? Soll ich ganz auf die Nachrichten verzichten?

Ehrlich gesagt, habe ich das oft getan und mir bekam es erstaunlich gut, der ganze negative Gedankenmüll im Kopf war weg und wich konstruktiven Gedanken, die sich um mich, mein Kind und mein kleines Leben drehten. Das war schon turbulent genug.

Wie bleibe ich innerlich ruhig?

Nun will ich aber angesichts der Kette der Ereignisse in diesem Feuer-Jahr nicht ganz auf Nachrichten verzichten. Da bleibt mir nur eins.

Ich muss lernen, emotionalen Abstand zu dem gesagten in den Medien zu finden. Das ist leichter gesagt als getan.

Ogott ja. Wie soll ich da Abstand bekommen, wenn ich selbst betroffen bin? Was macht man/frau da?

Ich hoffe inständig, dass Du so wie ich in diesem Moment, in dem Du diese Zeilen hier liest, nicht von irgendeinem der negativen Ereignisse der letzten Wochen betroffen bist und gesund und wohlauf bist. Ebenso wie dein Kind, deine Kinder.

Gedanken machen wir uns doch aber trotzdem. Nur Sorgen bringen mich ja nicht weiter. Achtsamkeit ja, aber dieses ewige Sorgen zieht mich runter. Ich hatte also vor ein paar Tagen die Schnauze ziemlich voll.

Wo ist denn die sommerliche Unbeschwertheit hin, Anja? Was ist bloß los? Und als ich diese Fragen mal so in einem Stoßgebet von der Terrasse geschickt habe, kamen auch schon die Antworten… wie das immer geht :-)

Geh zum Bücherregal und zieh doch noch mal dieses Buch da raus. Von Walsh war’s, das da genau. „Wenn alles sich verändert, verändere alles. Inneren Frieden finden in schwierigen Zeiten“.

Aufgeschlagen, reingelesen und versunken. Meine Güte! Ja genau, wie blöd bin ich eigentlich manchmal, dass ich da abtrifte in das totale Medienchaos und meine Laune dabei den Bach hinuntergehen lasse. Wach endlich auf Anja. Da steht’s doch schwarz auf weiß:

Sie können vielleicht nichts an der Tatsache ändern, dass sich die Dinge ändern. Doch was Sie ändern können, ist Ihr Denken über die Dinge, die sich ändern.“

Meine Einstellung dazu. Hm. Klingt logisch, aber sehr abstrakt. Wie flippe ich nun nicht aus, bei den nächsten Horror-News?

Verschiedene Ebenen von Realität

Ich unterscheide in 3 verschiedene Ebenen von Realität: Die  beobachtete Realität (das was vor mir in Erscheinung tritt) und die verzerrte Realität (das was ich mir vorstelle oder einbilde, was um himmelswillen alles vor sich gehen kann usw.).

Die verzerrte hat mit der beobachteten und wahrscheinlich mit der letztendlichen Realität nichts gemein. Aber es gibt sie alle gleichzeitig.

Was ich davon wahrnehme, hängt davon ab, womit sich mein Geist beschäftigt, bevor er sich Gedanken bildet… Hm. Wenn’s da wieder kocht im Kopf.

Also lasse ich mich verrückt machen? Oder bleibe ich ruhig und denke nach, was denn nun Fakt ist. Nicht einfach, wie ich finde, aber machbar.

Die Landkarte ist nicht das Land

Im NLP (Neurolinguistischen Programmieren) spricht man davon, dass die Landkarte nicht das Land/Gebiet ist. Das sind zwei Paar Stiefel.

Die Landkarte ist nur eines von vielen Abbildern davon, das Gebiet ist das Gebiet. Es gibt viele verschiedene Landkarten von einem Gebiet. Je nachdem, wie man’s halt sieht…

Ereignisse kontra Realität

Es ist nur menschlich, dass wir beunruhigt sind, wenn um uns viele Veränderungen stattfinden, egal wo das ist. Im kleineren Umkreis, in unserer Familie, in unserem Alltag, oder eben im größeren Umfeld in unserem Land, in unserer Stadt oder weltweit. Veränderungen finden fortlaufend und konstant statt. Sie sind das Rad des Lebens, wir müssen lernen, damit umzugehen und damit zu leben.

Neale Donald Walsh sagt in dem eben zitierten Buch: „Es ist nicht die Veränderung an sich. Es ist nicht der Verlust der Arbeitsstelle oder das Ende der Beziehung oder das plötzliche Unvermögen, die Rechnungen zu bezahlen, oder was sonst in Ihrer äußeren Welt passiert. Es ist die Art, wie Sie darüber denken. Genau dies verursacht auch Traurigkeit. Genau dies verursacht auch Wut und Zorn. Nie ist es ein äußeres Ereignis, immer ist es ein innerer Prozess. Ein Ereignis und Ihre Realität von diesem Ereignis sind nicht ein und dasselbe.“

Ein Ereignis und deine Realität von diesem Ereignis sind nicht ein und dasselbe.

Wow. Das war so ein Aha-Moment.

Und wir können unsere Realität von einem solchen Ereignis selbst verändern, wenn wir unsere Gedanken dazu und daraus resultierend unsere Emotionen verändern. Es ist ein Prozess. Einer, der in mir selbst stattfindet.

Und ich lerne nie aus…

Dieses wunderbare Buch von Neale Donald Walsh möchte ich jedem ans Herz legen, der sich – wie ich – in den letzten Wochen in all den turbulenten Negativnachrichten etwas verloren hat und sich mehr inneren Frieden wünscht. Eine wirklich schöne Lektüre! Vor allem auch die Gedichte seiner Frau Em Claire darin…(Bei Amazon gibt es das Büchlein schon für unter 10 EUR).

Ich wünsche uns allen eine ruhige, friedliche Zeit und vor allem Entspannung und inneren Frieden!

Deine

handsign anja freigestellt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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